Bücher · Rezensionen

Lesemonat Juli 2017

Lesemonat Juli 2017

Dieser Monat war sehr lesereich, da ich Ferien habe und jetzt besonders in den letzten Tagen um so mehr die Zeit zum Lesen zu nutzen. Hier erfahrt ihr, was ich gelesen habe:

Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution- Peter Wensierki

Inhalt:
Wenn Menschen ihre Angst verlieren, können sie Unglaubliches bewegen
Sie sind jung, sie sind frech, sie verweigern sich dem System und fordern den Staat heraus. Sie wollen sich nicht mehr anpassen. Sie wohnen gemeinsam in Abrisshäusern, planen in langen Nächten am See ihre nächsten Aktionen, drucken heimlich Flugblätter, feiern in ihrer illegalen Nachtbar, bis der Morgen anbricht, und demonstrieren am Tag in der ersten Reihe. Sie werden verfolgt, aber mit jeder neuen Aktion verlieren sie ein Stückchen mehr Angst und die Diktatur an Kraft. Deutschland erlebt von Leipzig aus zum ersten Mal in der Geschichte eine gelungene Revolution.
Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Gruppe junger Leute, die einen Kampf führen, den andere für aussichtslos halten. Und die spannend zu lesende Nahaufnahme eines wichtigen Augenblicks der deutschen Geschichte

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Meinung:
Für jeden geschichtsinteressierten Menschen lohnenswert.

Weiteres zu diesem Buch könnt ihr hier lesen:

Legend- schwelender Sturm Marie Lu

Inhalt:
Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen.
Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte.
Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln:
Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt?
Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss?
Was, wenn die Patrioten falsch liegen?

Meinung: 
Nachdem ich den ersten Teil von Young Elites gelesen habe, wusste ich, dass ich Legend auch lesen muss. Nicht nur der erste Teil hat mich überzeugt sondern auch der Zweite. Marie Lu gehört aufjedenfall

Ewig Dein – Death line Janet Clark Sprecher

Inhalt:
Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.
Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.

Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist…

Meine Meiung:
Ich habe vieles gutes über das Buch gehört und kann das Hörbuch nur empfehlen, da  es einen mitreist. Ein schönes Hörbucherlebnis.

AC/DC Maximum Rock’N‘ Roll – Murray Engleheart

Inhalt:
In Maximum Rock’n’Roll erzählen Murray Engleheart und Arnaud Durieux, beide Journalisten und Intimfreunde der Band, umfassend die Geschichte von Australiens Rockexport Nummer eins. Authentisch und ungeschönt dokumentieren sie den Aufstieg der fünf knallharten Jungs aus Sydney, den auch der tragische Tod von Sänger Bon Scott 1980 nicht aufhalten konnte. Neben unveröffentlichtem Bildmaterial und Dokumenten aus Durieuxs legendärem Bandarchiv sowie über 60 exklusiven Interviews mit Bandmitgliedern, Freunden und Kollegen werteten die Autoren mehr als 5000 Artikel und 700 TV- und Radiointerviews aus. Maximum Rock’n’Roll ist ein fantastischer Trip durch das Leben einer echten Rock’n’Roll-Band – mit allen Höhen und Tiefen, Exzessen, Tragödien und viel lauter Musik.

Meine Meinung:
Diese Buch lohnt sich für jeden AC/DC Fan und sollte neben den CDs im Regal stehen. Die Geschichte der Band wird sehr detailreich und lebensnah erzählt, dazu ist das Bildermaterial wahnsinn.

Die Inklusionsfalle- Michael Felten

Inhalt:
So geht es nicht! Michael Felten bezieht eindeutig Position. Er ist kein Gegner schulischer Inklusion. Aber er wagt auszusprechen, was viele ahnen und nicht wenige bitter erleben: So, wie es läuft, läuft es falsch. Felten beschreibt die Wirklichkeit einer ebenso übereilten wie unterfinanzierten Inklusionseuphorie. Und er deckt Hintergründe auf: Missverständnisse, Fehldeutungen – vor allem aber eine Fülle kindeswohlferner Motive. Gleichzeitig macht er deutlich: Inklusion ist eine Chance, wenn man bereit ist, ehrlich zu sein.

Meine Meinung:
Hier sollten aufjedenfall angehende Pädagogen rein schauen, weil Michael Felten sinnvoll erörtert was hinter dem Thema Inklusion steckt und was man davon halten sollte. Es ist auch für Eltern empfehlendwert.

Smoke- Dan Vyleta

Inhalt:

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Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charl

 

ie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacke

 

n gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan …

Meine Meinung:
Die Idee hinterm Buch finde ich genial. Mit der Verkörp

 

erung von Gut und Böse zu spielen ist einfach extravergant. Allerdings fande ich das Buch insgesamt zu lang gezogen.
Die alten Griechen- Edith Hall

Inhalt:
Sie waren die Erfinder der Demokratie, Begründer der Philosophie, Schöpfer unsterblicher Mythen und Dramen – die alten Griechen haben d

 

as Fundament unserer Zivilisation gelegt und somit auch unsere moderne Welt geprägt. Doch was genau war das Erfolgsgeheimnis der griechischen Völker, was hat sie – über alle politischen und kulturellen Grenzen hinweg – angetrieben? Und was verbindet uns mit ihnen?

Meine Meinung:
Edith Hall hätte noch einiges mehr aus dem Buch machen können. Dazu ist es nicht für Einsteiger gedacht und ein roter Faden fehlt.

 

Das Opfer Null- Federico Inverni

Inhalt:
Seit dem Tod seiner Familie ist für den ehemaligen verdeckten Ermittler Lucas nichts mehr, wie es war. Er isst nicht, er schläft nicht, er empfindet nichts. So muss sich die ewige Dunkelheit anfühlen. Doch dann tötet ein Serienmörder vier Frauen, und die Polizei ist auf Lucas‘ Hilfe angewiesen. Denn niemand kann Tatorte so gut lesen wie er. Gemeinsam mit der jungen Psychiaterin Anna entwickelt er ein Täterprofil, scheint den Killer allmählich zu durchschauen. Aber dann wird die Mordserie unterbrochen. Etwas muss geschehen sein. Und Anna beginnt, Lucas zu hinterfragen. Denn auch sie hat in ihrem Leben schon in viele Abgründe geblickt …
Meine Meinung:
Dies ist ein absolut gelungenes Buch. An einem Tag habe ich es durchgesuchtet und es zog mich sehr in seinen Bann. Die Protagonisten waren einfach so vielfältig und wundervoll. LesehighligDSC_0023ht in diesem Monat.

Das Land in dem wir leben wollen – Jutta Allmendinger

Inhalt:
Wie wollen Menschen in Deutschland leben? Was wünschen sie sich für die Zukunft, für das Leben ihrer Kinder? Wo suchen sie Veränderung, wo halten sie an Traditionen fest, wo gibt es gesellschaftliche Blockaden? In ihrer einmaligen, groß angelegten »Vermächtnisstudie« schaut die Soziologin Jutta Allmendinger den Deutschen in die Seele und fragt nach ihren Werten und Wünschen, Hoffnungen und Sorgen im Hier und Jetzt und für die Zukunft. Das Land, in dem wir leben wollen zeigt, dass wir in Fragen von Familie, Karriere, Gesundheit und Technik oft anders denken, wünschen und fühlen, als wir annehmen.
Meine Meinung:
Dieses Buch hatte absolut nichts an sich und die Autorin hat überhaupt nichts aus der Studie gemacht. Mein Leseflop in diesem Monat.

Kurze Zusammenfassung zu diesem Monat: 
Gelesene Seitenzahl: 3274 Seiten
Pro Tag: ca. 106 Seiten
Highlight: Das Opfer Null, Legend – Schwellender Sturm
Flop: Das Land, in dem wir leben wollen

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, da ich endlich mal eine ordentlichen Monat auf die Beine gestellt habe. Allerdings fängt am Donnerstag wieder die Schule an und das heißt wahrscheinlich auch weniger Lesen 😀

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